Karpaltunnelsyndrom

 

 

Anfänglich kribbelt es in Daumen und Zeigefinger, schliesslich ist der ganze Arm betroffen. Die Missempfindungen können zu starken Schmerzen werden und uns im Alltag einschränken.

 

 

Beim Karpaltunnelsyndrom ist ein Nerv im Handgelenk eingeklemmt! Nach der klassischen Vorstellung ist der Raum zwischen Handwurzelknochen und dem Handgelenkband  zu eng geworden. Weshalb es dazu kommt, konnte noch nicht erwiesen werden…

 

 

Im Karpaltunnel liegen alle Sehnen eng beieinander. Jeder Finger hat seine eigene Sehne und dessen Sehnenscheide. Wird eine Sehnenscheide im Handgelenk durch Fehlhaltung, hormonelle Veränderung (z.B. Schwangerschaft) oder eine Verletzung gereizt, kommt es zur Schwellung und Komprimierung der Strukturen. Schliesslich folgt eine Entzündung, was noch mehr Platz einfordert und noch mehr Schmerzen verursacht.

 

 

Bei der oft darauf folgenden Operation wird das quere Handgelenksband durchtrennt. Das ist keine allzu grosse Sache, hinterlässt aber eine Narbe und die Beweglichkeit bleibt oft deutlich eingeschränkt.

 

 

 

Eine sinnvolle Therapie beim Karpaltunnelsyndrom besteht aus Weichmachen und Verlängern der übermässig angespannten Beugesehne der Hand. Mit gezielten Griffen und Faszienarbeit verändert sich die Struktur. Einzelne Fasern können sich wieder gegeneinander verschieben, Verklebungen werden gelöst. Der Scheuereffekt auf die Sehnenscheide entfällt, der Schmerz verschwindet.